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DIE AURA: DAS GEHEIMNIS DER BUNTEN STRAHLEN


Jeder von uns ist von einer farbigen Lichtwolke umgeben, die sich je nach Gesundheitszustand, Stimmungslage und Umgebung ändert. Für manche Menschen ist sie mit freiem Auge sichtbar. Aber auch Spezialkameras fertigen Bilder an, die das spektakuläre Geschehen um unseren Körper zeigen. Die Beschäftigung mit der eigenen Aura ist eine faszinierende Möglichkeit, sich selbst besser kennen zu lernen.

Ich habe es jetzt bunt auf schwarz: Mein Einfühlungsvermögen ist überdimensional ausgeprägt, und obwohl tief drinnen sehr verletzlich, bin ich liebevoll und fröhlich. Nachdem hier aus Eitelkeitsgründen nur meine positiven Eigenschaften zur Sprache kommen sollen, sei auch nicht verschwiegen, dass ich spontan, lustig und großzügig bin. Trotzdem ist die gelbe Farbe um meinen Kopf (siehe Foto) kein Heiligenschein, der die nahende Erleuchtung anzeigt, sondern der Ausdruck dafür, dass ich zu viel denke (!). Ort des Geschehens: eine Esoterikmesse in Wien, wo die Aurainterpretin Rositta Virag Menschen, die einen Blick auf den Lichtkranz um ihren Kopf werfen wollen, vor einer beeindruckenden Kamera versammelt. Bei den anschließenden Erklärungen erfährt man, wie es um die eigenen Stärken und Schwächen bestellt ist. Sie selbst war schon als Kind aurasichtig. Als junge Frau erkrankte sie schwer an Krebs und war in der Folge nach der letzten von vielen Operationen klinisch tot. Sie verließ ihren Körper und erlebte in diesem Stadium, dass sie jetzt die Wahl hätte zu sterben oder wieder zurückzukehren und ihre Chance in diesem Leben zu nutzen. Sie erkannte auch, welche innere Haltung zu der Krankheit geführt hatte. Als sie wieder zu sich kam, wusste sie intuitiv: "Ich werde nie wieder krank". Sie wurde spirituelle Lehrerin und hilft seither anderen Menschen, die eigene Wahrheit zu finden.

Was ist nun diese Aura, die wir meist zwar irgendwie fühlen, aber nicht sehen können? Rositta Virag: "Die Aura ist das Energiefeld, das Menschen, Tiere und Pflanzen umgibt. Form und Farben geben darüber Aufschluss, in welchem Zustand sich das Lebewesen befindet. Beim Menschen spiegelt sich in der Aura sein Charakter, das grundlegende Potential, Vorlieben und Abneigungen, der momentane Entwicklungsstand und die Lebensaufgabe." Dieses Energiefeld besteht aus sieben Schichten, die einander durchdringen und genauso real sind wie der physische Körper. Die äußerste Hülle kann sich bis weit über einen Meter ausdehnen. Sie hat die Form eines goldenen Eies, das uns im Idealfall umschließt und schützt. Sind wir krank oder nicht im Gleichgewicht ist die Aura dünn oder sogar löchrig. Über den ganzen Körper verteilt befinden sich sieben Chakren. Das sind wirbelförmige Kraftfelder, die Energie aufnehmen und sie zu den jeweiligen Organen weiterleiten. Sind sie blockiert, bekommt der Körper nicht genug Energie und die Immunabwehr sinkt. Besonders faszinierend ist die Tatsache, dass aurasichtige Heiler eine Krankheit im Energiefeld schon als Verzerrung wahrnehmen können, b e v o r sie sich im Körper manifestiert. Das eröffnet einer künftigen Medizin ungeahnte Möglichkeiten. Die Heilerin Barbara Ann Brennan, ehemals Physikerin bei der NASA, schreibt in ihrem berühmten Buch "Lichtheilung": "Ich kann die Aura sehen und habe sie jahrelang an vielen Menschen beobachtet. Dabei bin ich zu folgender Erkenntnis gelangt: Die Aura wird nicht vom Körper erzeugt, sondern umgekehrt. Das klingt vielleicht befremdlich, aber das Energiefeld existiert zuerst und der Körper bildet sich danach. Das bedeutet, dass eine Krankheit als Ungleichgewicht im Energiefeld sichtbar ist, lange bevor sie körperlich ausbricht. Rechtzeitig erkannt kann sie daher schon auf energetischer Ebene "geheilt" werden."

Sollte das stimmen (und Brennan bringt viele Beispiele dafür) erhält die Beschäftigung mit der Aura eine noch wesentlich größere Bedeutung für die Gesundheit als bisher angenommen. Ein aurasichtiger Heiler aus meinem Bekanntenkreis sieht die Lichtströme über bereits erkrankten Körperstellen als "dünn und schwach". Oft nimmt er auch Störungen im Aurafeld wahr und schickt Patienten zu medizinischen Untersuchungen. Diese stellen sich dann manchmal als (noch) ergebnislos heraus. Seine Beobachtungen über lange Jahre haben nämlich gezeigt, dass später genau dort Krankheiten ausbrachen. Wenn der Betroffene jetzt aber über seine Schwachstelle weiß, kann er vorbeugend diesem Bereich besondere Fürsorge widmen.

Heilen bedeutet also, das Energiefeld ausgleichen und aufladen. Nichts schwächt die Aura mehr als Selbstabwertung, negative Gedanken und das Gefühl minderwertig zu sein. So werden Sie Ihr eigener bester Heiler, indem Sie beginnen sich so richtig von Herzen zu lieben. Das ist nicht nur die Basis für alle "Psychoarbeit", sondern auch die beste Art, für das Energiefeld zu sorgen. Was können wir noch tun, um unsere Aura zu einem glänzenden Juwel zu machen? Barbara Ann Brennan: "Jeder von uns braucht einen Heilplan, der genau nach den eigenen Bedürfnissen aufgebaut ist und die Verbesserung der gesamten Lebensqualität beinhaltet. Es genügt nicht, sich auf ein bestimmtes Krankheitssymptom zu konzentrieren." Ein individueller Heilplan umfasst alle Bereiche des Lebens. So hat zum Beispiel die Wohnsituation großen Einfluss auf das Aurafeld. Farben, Baumaterialien, Düfte, Klänge und bestimmte Gegenstände, wie zum Beispiel Antiquitäten, haben eine energetische Ladung, die förderlich oder schädigend sein kann. Auch Kleidung und Schmuck wirken auf die Aura, indem sie intensiv auf die Farben, die Sie tragen, reagiert. So hebt zum Beispiel rot die Energie, heizt aber eventuell unterdrückte Aggressionen noch zusätzlich an. Blau stimmt friedlich, und braun erdet. Wählen Sie also intuitiv jene Kleidung, die Sie an einem bestimmten Tag besonders unterstützt. Gesunde Nahrung, Bewegung und ausreichend Schlaf sind Balsam für die Aura. Bei jedem von uns sammeln sich von Zeit zu Zeit durch Stress, Negativität oder Erschöpfung dunkle Energien an. Das kann sich in verspannten Muskeln, verhärtetem Solarplexus, Müdigkeit oder schlechter Stimmung äußern. Dann ist Zeit für besondere Maßnahmen, denn unser Lichtkranz braucht genauso Pflege wie der physische Körper. Wunder wirkt ein Bad mit Meersalz (nicht zu heiß), ein Bergkristall in der Hand, oder eine Räuchermischung von Salbei, Zeder und Weihrauch. Sie können Ihre Aura auch mit gespreizten Fingern selbst "ausbürsten" oder goldenes Licht visualisieren, das frische Energie bringt. Das Allerwichtigste aber ist die Entlastung durch Klärung anstehender Probleme, das Herausholen von möglicher Wut im Bauch und ein liebevoller Umgang mit anderen. Das ist von großer Bedeutung, denn Menschen treten nicht nur körperlich miteinander in Kontakt, sondern auch mit ihren Energiefeldern. Das zeigt sich in starker Aktivität auf der Lichtwolkenebene. Was geschieht mit unserer Aura, wenn wir mit anderen zusammen sind?

Zwischen uns existieren regelrechte "Energiebänder", über die ein reger Austausch stattfindet. Obwohl wir das bewusst vielleicht nicht wahrnehmen, werden wir energetisch auch von den Gedanken und Gefühlen der anderen Person beeinflusst. So kann es sein, dass jemand Sie freundlich anlächelt und trotzdem spüren Sie Unbehagen oder einen Fluchtreflex. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Mensch negativer zu ihnen steht, als sein Verhalten vermuten lässt und Sie dies in Ihrem Energiefeld fühlen. Ist ein Kontakt grundsätzlich positiv, wird die Aura aufgeladen, ist er negativ wird sie entladen und kann auch regelrecht beschädigt werden. Die Energieströme sind dann dunkel und dringen wie Speere in das Feld des anderen ein. Bei Neid sind sie schleimig und graugrün, bei Wut dunkelrot und spitz. Wenn uns jemand direkt oder versteckt beherrschen will, greifen seine Auraströme wie Krallen in unser Feld und saugen Energie ab. Haben Sie sich noch nie aus scheinbar unerklärlichen Gründen in der Gegenwart eines bestimmten Menschen gereizt gefühlt, todmüde oder von dem Bedürfnis gepackt, wegzulaufen? Die aurasichtige Barbara Anne Brennan: "Negative Einstellungen zu Anderen – auch wenn sie nicht mit Worten ausgedrückt werden - fühlen sich an wie Dolche, die das Energiefeld aufreißen oder wie schleimige saugende Fangarme, die Energie stehlen. Sie fühlen sich an wie Parasiten, die das eigene Feld nach unten ziehen. Sie fühlen sich so an, weil sie ganz genau das tun". Sind Menschen einander sympathisch, fließt weiche Energie in leuchtenden Farben. Im Falle von Liebe ist die Lichtwolke im wahrsten Sinne des Wortes rosa, bei Leidenschaft kommt orange dazu. Wird gestritten fließen die Auren ineinander und verfärben sich an den Schnittstellen feuerrot. Der "Sieger" fühlt sich danach gestärkt, weil durch die Aufnahme von Energie des anderen seine Aura an Umfang gewonnen hat. Der "Verlierer" fühlt sich matt und erschöpft, weil sein Energiefeld buchstäblich zusammengefallen ist.

Vorsicht ist geboten vor sogenannten Energieräubern". Vampire treten nicht nur in Gruselgeschichten auf. Anders als der Blutsauger Dracula laben sie sich an der Lebenskraft der Opfer. Sie ziehen Energie von Ihrer Aura ab und vergrößern damit die eigene. Dazu gehören, Dauermonologisierer, Menschen mit chronischer Opferhaltung, extrem Zuwendungsbedürftige und sture Herrschernaturen. Je stärker Ihre eigene Aura ist, desto eher prallen die Räuber richtiggehend an ihr ab. Auch wer viel mit Kranken zu tun hat, muss besonders auf die eigene Aura achten. Jeder Kranke schickt unbewusst!) saugende Ströme in das Feld des anderen, um die dringend benötigte Energie zu bekommen. Deshalb ist ein Energieaustausch in einer intakten Familie für einen Patienten sehr gut, weil dieser Vorgang ihm hilft, schneller gesund zu werden. Auch Kinder und Haustiere geben etwas von ihrer gesunden Energie ab. Dauert die Krankheit allerdings sehr lange wird auch die Aura der anderen in Mitleidenschaft gezogen. Sie fühlen sich durch den ständigen Verlust an Lebenskraft müde, erschöpft oder misslaunig. Für pflegende Angehörige, aber auch Therapeuten, ist es daher sehr wichtig, das eigene Energiefeld immer wieder aufzuladen. Das geschieht durch regelmäßige Meditation, Bewegung, Hobbies, Freundschaften, die auf gesunder Basis stehen oder kreative Tätigkeiten.

Die Aura kann über ein speziell entwickeltes Verfahren, die sogenannte Kirlianfotographie und eigene Aurakameras sichtbar gemacht werden. Und viel mehr Menschen als man denkt, waren schon als Kind in der Lage, die bunten Lichter zu sehen. Sie sprechen nur nicht darüber, aus Angst belächelt zu werden. Kann man Aurasehen lernen? Rositta Virag: "Es gibt verschiedene Seminare oder auch Bücher, die das lehren. Ich glaube aber, dass es besser ist nichts zu erzwingen, sondern an der eigenen spirituellen Entwicklung zu arbeiten. Zum richtigen Zeitpunkt stellt sich diese Fähigkeit dann von alleine ein". Frau Virag leitet in ihrem Lichtzentrum Mondsee eine Schule, in der pro Jahr rund 100 Aurainterpreten ausgebildet werden.

Auch in früheren Kulturen waren die Menschen in der Lage eine Aura zu sehen. Auf uralten Felsmalereien sind Figuren dargestellt , die von einem Strahlenkranz umgeben sind. Spirituell hochentwickelte Menschen wie Jesus, Moses oder Buddha wurden durch die Jahrhunderte mit einem "Heiligenschein" dargestellt. Homer beschreibt die Aura als "leuchtenden Nebel, der aus dem göttlichen Geist entstanden ist". Im westlichen Kulturkreis geht der Arzt Paracelsus als erster auf das Phänomen ein. Er war der Ansicht, dass "eine lebendige Energie in den Menschen strömt und sie kugelförmig umgibt". Schon damals betrachtete er diese als eine Kraft, die er bei der Heilung von Menschen einsetzen konnte.

Wir wissen heute mit Sicherheit, dass uns ein Lichtkranz in verschiedenen Formen und Farben umgibt. Auch die Physik bestätigt Energiefelder, die den Körper umhüllen und wir alle haben wohl schon die "Ausstrahlung" eines anderen positiv oder negativ gespürt. Doch welche Bedeutung hat das Wissen um diese Aura denn nun wirklich für den Einzelnen? Es ist eine Tatsache, dass wichtige Informationen über Gesundheit, psychische Verfassung und auch Umgang mit eigener und fremder Energie in der Aura abgelesen werden können. Für mich ist ihre Existenz aber auch der Hinweis darauf, dass es viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir normalerweise sehen, deren Auswirkungen aber trotzdem spürbar sind. Wir sollten daher den menschlichen Verstand und die Leistung unserer Sinne nicht als den allerletzten Weisheitsschluss betrachten. Halten Sie statt dessen Ihr Herz offen für die Wahrheiten von morgen, die heute noch unerklärbar scheinen.

STATEMENTS VON ÄRZTEN

Dr. Lucia Schachinger, Ärztin für Homöopathie und Akupunktur:
"Ich weiß, dass Krankheiten in der Aura als Störung sichtbar sind. Ein mir bekannter Heiler ist aurasichtig und seine Diagnosen konnten durch medizinische Untersuchungen bewiesen werden. Es wäre außerordentlich wünschenswert, wenn Menschen mit solchen Fähigkeiten mit uns Ärzten zusammenarbeiten würden."

Mag. DDR. Beate Schaffer, Ärztin für Allgemeinmedizin:
"Meist spüre ich schon wenn ein Patient meine Praxis betritt die Form seiner Aura, sehe die Umrisse und weiß so intuitiv, wie es ihm geht. Das gibt mir von Anfang an einen viel besseren Zugang zu diesem Menschen.

MERKE!

Übung zur Aufnahme von heilender Energie:

Übung zur Reinigung der Aura von belastenden Energien:

KONTAKT

Rositta Virag, Lichtzentrum GELA - Seminare.  A-5310 Mondsee, Rainerstr.36, Tel 06232/6150

www.lichtzentrum.com 

LITERATUR

Barbara Anne Brennan:
"Lichtheilung" Goldmannverlag

Dorothy Harbour:
"Achtung Energie – Vampire", Integralverlag

Ursula Mohr:
"Auraschutz", Ch. Falk Verlag

Rositta Virag:
"Die Aura – das Wesen und die Bedeutung der Lichtkörper", Lichtzentrum Mondsee,

"Test zum Auffinden der eigenen Aura- und Lebensfarbe",
Lichtzentrum Mondsee.

Dieser Artikel ist erschienen in GESUNDHEIT 4/2001





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