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Machen sie das Beste aus ihrem Typ


Sind Sie der Auffassung es geht im Leben nur um die inneren Werte? Charakter und edle Eigenschaften sind natürlich wichtig, aber neben unserer schönen Seele haben wir auch einen Körper. Entdecken Sie also die Königin in sich und setzen sie "Innen und Außen" ins beste Licht!

Ich habe einmal den Spruch gelesen: "I want to be the best me I can be", was frei übersetzt ungefähr soviel bedeutet wie: "Okay, ich sehe nicht aus wie Claudia Schiffer, aber ich werde ab jetzt das Allerbeste aus dem machen, was i c h zur Verfügung habe". Ich weiß aus langjähriger Erfahrung als Psychologin, dass für viele Frauen so ein Gedanke regelrecht bedrohlich ist: "Was geschieht, wenn ich Vorzüge betone, auch outfitmäßig zu meiner Weiblichkeit stehe und mein Licht nicht länger unter den Scheffel stelle? Dann schauen mich alle an und ich bin viel eher Kritik ausgesetzt. Davor habe ich Angst!" Haben Sie keine Scheu. Kleidung, Accessoires, Schminke und Frisur bieten viele Möglichkeiten Ihre unverwechselbare Individualität auch äußerlich zu demonstrieren. Dazu brauchen Sie keine Modelmaße oder ewige Jugend. Unabhängig von Alter und figürlichen Gegebenheiten können Sie sich so präsentieren, dass Ihnen ein bezauberndes Spiegelbild entgegensieht. Ich leite seit vielen Jahren das Seminar "Die Kunst, sich selbst zu lieben" und habe dabei immer wieder Frauen kennen gelernt, die nach kurzer Zeit äußerlich positiv verändert und mit neuer Ausstrahlung den Kursraum betraten. Denn wenn Sie sich selbst mehr lieben, haben Sie automatisch das Bedürfnis, so hell als möglich zu strahlen. Umgekehrt trägt ein vorteilhaftes Erscheinungsbild dazu bei, dass Ihr Selbstwertgefühl steigt. Was können Sie also tun, um damit zu beginnen? Barbara Malak, diplomierte Farb- Typ- und Stilberaterin aus Wien: "Ich bestimme zunächst, ob die Kundin ein Frühlings- ,Sommer-, Herbst oder Wintertyp ist und zeige ihr dann an Hand von Tüchern, wie "ihre" Farben im Gegensatz zu anderen wirken. So lässt zum Beispiel das richtige Blau die Augen strahlen und eventuell vorhandene Falten treten in den Hintergrund. Eine "falsche" Blautönung hingegen betont jedes kleine Fältchen und man wirkt unvorteilhaft." Aber grundsätzlich kann jeder jede Farbe tragen, es kommt nur auf die Nuancierung an. Große Ausnahme ist schwarz, das ebenso wie reinweiß als Nichtfarbe gilt und nur einem bestimmten Typen wirklich steht. Für mich als Frühlingsfrau sind die heißgeliebten schwarze Oberteile in Zukunft also tabu, es sei denn ich schlinge zwischen Leibchen und Gesicht noch ein farblich stimmiges Tuch. Die Entscheidung gegen schwarz fällt aber leicht, weil ich mit großer Freude sehe, dass unter einem warmem Brauneinfluss doch glatt zehn Jährchen weggemogelt werden. Na gut, sagen wir fünf. Wenn der Farbtyp feststeht, kümmert sich Barbara Malak um den optimalen Stil. Dafür lässt sie die Kundin entscheiden, zu welcher Richtungen sie sich spontan hingezogen fühlt. Es werden fünf Stile unterschieden: klassisch-elegant, sportlich, weiblich-romantisch, extravagant und sogenanntes "Ethno", das Tracht oder auch den indischen, afrikanischen, südamerikanischen oder asiatischen Look mit einschließt. Frau Malak: " Bei der Stilberatung ist wichtig, dass die eigenen Persönlichkeit – unabhängig von Modediktaten - unterstrichen wird. Es sollten auch nicht mehr als drei Farben und maximal zwei Stilrichtungen gemischt werden. So kann die romantische Bluse mit einem klassischen Kostüm toll aussehen. Dazu aber noch sportliche Schuhe zu tragen sprengt den Stilrahmen." Barbara Malak macht Beratungen für Damen und Herrn, checkt den Kasten zuhause, begleitet zum Einkauf und berät bei speziellen Anlässen. Das erspart Fehlkäufe und hilft somit sparen. Sie gibt auch Ratschläge für ein typgerechtes Make-up: " Lidschatten, Rouge und Lippenstift werden aus der Farbskala gewählt, die dem jeweiligen Jahreszeitentyp entspricht. Dennoch sind einige Punkte zu beachten: o betonte Augen und dezente Lippen oder umgekehrt o bei Damen der Altersklasse 50 plus keine extremen Farben o Make-up nur im Hautton ( bei Tageslicht am Kinn testen!) und den Hals nicht mitschminken o jedes "Zuviel" lieber meiden. Barbara Malak zeigt auch, wie kleine Mängel ( Schlupflider, zu eng oder weit stehende Augen, Mimikfältchen...) mit einer speziellen Schminktechnik behoben werden können. Die Sitzung bei ihr ist eine spannende Information in Sachen Schönheit. So erfahren Sie auch alles über Accessoires, was Sie wann am besten tragen, wo Ihr Rocksaum enden sollte und wo besser nicht, welches Revers ein bisschen mehr Busen mogelt und wie Sie ein Bäuchlein so kaschieren, dass alle denken, sie hätten keins. Obwohl es heute kaum mehr verpflichtende Dresscodes gibt, kann es sein, dass Sie gerade in Ihrem Berufszweig manches berücksichtigen müssen. Ein Chefsekretärin in tiefen Dekolltée und Nasenpiercing ist möglicherweise genauso fehlbesetzt wie die Mitarbeiterin einer chicen Werbeagentur im biederen Kostüm. Gehen Sie ruhig zu einer Typberatung, wenn Sie sich verändern wollen und unsicher sind. Solche Sitzungen sind nicht nur Filmstars vorbehalten, sondern bieten jeder von uns echte Orientierungshilfe.

Zu einem tollen Gesamteindruck gehört auch die richtige Frisur. Ein schlechter Schnitt, falsche Länge und die unpassende Farbe können bei jedem Blick in den Spiegel auf die Stimmung schlagen. Suchen Sie also solange nach einem Haarkünstler Ihres Vertrauens, bis sie ihn (sie) gefunden haben. Im Salon "Haar Galerie" in Baden bei Wien sind ängste unbegründet. In freundlichem Ambiente bemüht sich das kleine Team um jede Kundin. Da gibt es keine Haarwäsche v o r der Beratung und es wird auf individuelle Wünsche eingegangen. Wenn eine Dame nicht genau weiß, was ihr passen könnte, gibt es eine Fülle von Vorschlägen. Michalea Nedimovic, Kreativkopf des Teams: " Ich schaue mir bei jeder Kundin zunächst die Gesichtsform an. So wirkt zum Beispiel ein rundes Gesicht mit fransigem Look schmäler oder eine hohe Stirn lässt sich mit Stirnfransen gut verdecken. Bei der Wahl der richtigen Haarfarbe kommt es auf den Hautton an. Es gibt viele verschiedene Rot-, Blond- und Brauntöne und für ein harmonisches Ergebnis muss die Pigmentierung des Gesichtes berücksichtigt werden." Großes Thema im Badener Salon sind auch Haarverlängerung und –verdichtung. Chefin Marianne Obradovic: " Wenn die Strähnen von exzellenter Qualität sind, können die Haare anschließend dauergewellt und gefärbt werden. Wir verwenden ein spezielles Verfahren beim Einweben und so wird das eigene Haar nicht geschädigt. Nach 4 – 6 Monaten muss nachgearbeitet werden, aber häufig können unsere Strähnen sogar wiederverwendet werden." Je nach gewünschter Dichte oder Länge dauert es fast sechs Stunden, bis Sie Ihre neue Pracht schütteln können. Ein wenig Geduld und auch eine Eigenlänge von zehn Zentimeter sind also notwendig. Sonderservice: Beim ersten Termin werden Sie von Michaela auf Wunsch kostenlos geschminkt. Fragen Sie in Ihrem Salon nach Herkunft und Haltbarkeit der gewünschten Strähnen und ob bei der neuen Farbe auf "warm" oder "kalt" geachtet wird.

Eine weiter Möglichkeit Ihre Individualität zum Ausdruck zu bringen bieten die Nägel. So verschönt die Ungarin Erika Sochorec gemeinsam mit Ihrem Mann(!) Roland die Hände ihrer Kundinnen. Grundsätzlich ist es heute möglich, das Foto des Liebsten, das der Kinder oder irgendein anderes Motiv auf dem Nagel zu tragen. Natürlich geht es auch dezenter. Frau Erika: "Viele Damen wollen nur die eigenen Nägel durch Gel oder Acryl verstärken oder mit sogenannten "Tips" - das sind Nagelspitzen aus Plastik - verlängern. Aber gerade im Sommer werden auch häufig Swarovskisteine oder Tatoos verwendet." Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. So gibt es French manicure in Natur, gelb, rosa oder jeder anderen beliebigen Farbe. Und Roland, der von Kaminsanierer auf Nageldesign umgesattelt hat, ist Spezialist für Airbrush. Nagelmode ist keinesfalls ein Privileg der Jugend. Zu Erika und ihrem Mann kommen Frauen aller Altersstufen und Berufe. Lassen Sie sich einmal in einem Studio beraten und entdecken Sie die unglaublichen Möglichkeiten von schlicht bis extravagant.

Es lohnt in jeder Hinsicht – privat und beruflich - , wenn Sie sich so gut wie möglich präsentieren. Laut einer Untersuchung entsteht ein erster Eindruck zu 60 % aufgrund des äußeren, zu 33% durch die Stimme und nur 7 (!) % achten auf den Inhalt des Gesagten. Natürlich geht es nicht nur darum eine bestimmte Wirkung zu erzielen, sondern unabhängig von "richtig" oder "falsch" die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen. Dann haben Sie nicht nur die innere Königin entdeckt, sondern sind auf dem Weg zur Kaiserin.


LITERATUR:

Vera Sandberg:
"So finde ich meinen Stil"
Mosaik Verlag 2004
ISBN 3-442-39063-X
Euro 18,40

Claudia Piras/ Bernhard Roetzel:
"Mein wunderbarer Kleiderschrank"
Rowohlt 2005
ISBN 3 499 61593 2
Euro 9,20


Kontakt:
-"BEST IMAGE"
 Barbara Malak
 1230 Wien, Lindauergasse 4
 mobil: 0699 10937220
 www.best-image.at

-XTRAVAGANT NAILS
 Erika und Roland Sochorec
 1150 Wien, Hütteldorferstr.46
 Tel: 789 73 81


"ICH MAG MICH" – SEMINARE FÜR KREBSPATIENTINNEN

Die Kosmetikfirma Estée Lauder widmet sich seit vielen Jahren nicht nur der Krebsvorsorge, sondern veranstaltet die "Ich mag mich" - Kurse mit großem Erfolg in 43 Ländern der Welt. Gerade in einer schwierigeren Zeit ist es für Frauen sehr wichtig, ihr Selbstvertrauen zu stärken, um den Heilungsverlauf zu unterstützen. In den Seminaren lernen Betroffene sich typgerecht zu schminken und mögliche Begleiterscheinungen von Therapien wie gerötete Haut, fehlende Augenbrauen oder mangelnde Wimpernfülle zu kaschieren. Außerdem wird gezeigt, wie jede einzelne Frau durch das Binden von Tüchern oder Turbanen ein attraktives Erscheinungsbild zaubern kann.

Nächste Termine speziell für Leserinnen der "GESUNDHEIT":
-Zeit:
  18.5. von 14:00 – 16:30
  19.5. von 09:00 – 11:30
  19.5. von 14:00 – 16:30

-Ort:
  Estée Lauder College
  1010 Wien, Trattnerhof 2, 3. Stock

-Kosten:
  Euro 10 (kommt dem Krebsforschungsfond zugute)

-Info und Anmeldung:
  Irene Svec
  Mobil: 0664 1024509


Ich habe als Psychologin diese Kurse begleitet und immer wieder mit großer Freude gesehen, wie glücklich die Gesichter nachher waren. Trauen Sie sich!



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© Sabine Standenat